Weinbauregion Sachsen
Der Wein aus Sachsen nennt die nordöstlichste Weinregion Europas sein Zuhause, welches zugleich auch das kleinste Anbaugebiet in Deutschland ist. Begrenzt wird das Anbaugebiet im Süden durch das Sandsteingebirge der Sächsischen Schweiz und natürlich befindet sich in der sächsischen Anbauregion ebenfalls auch der östlichste Weinberg Deutschlands, und zwar an der Neiße in unmittelbarer Nähe zur polnischen Grenze. Der bekannteste Wein aus Sachsen stammt aus den Orten Meißen und Radebeul. Dass trotz dieser vergleichsweise besonderen Lage so vorzüglicher Wein angebaut werden kann, verdankt die Region den speziellen Klimaverhältnissen. Dem zum Teil kalten Winter und dem Spätfrost zum Trotz sorgt die relativ hohe Sonnenscheindauer für gute Voraussetzungen für den Weinanbau. Im Jahresmittel scheinen rund 1500 Sonnenstunden auf die Südhänge des Elbtals. Nicht nur durch den behutsamen Wechsel von der Wärme am Tag und der Kühle bei Nacht entwickelt der Wein aus Sachsen seine besondere Note. Auch die Folge von Sonnenschein, Regen und Wind sorgt beim Wein aus Sachsen für die Bildung der feinen Extrakte, wenn auch etwas langsamer als es in anderen Regionen der Fall ist.
Wein aus Sachsen in besonderen Lagen
Der Müller-Thurgau ist mit ungefähr 20 Prozent der Anbaufläche die wichtigste sächsische Rebsorte. Die zweitwichtigste lokale Rebsorte ist der Riesling, welcher ungefähr 15 Prozent der Anbaufläche ausmacht. Dank der Löss- und Granitböden, auf denen die Rebzeilen stehen, bekommt zum Beispiel auch der Dornfelder aus der Region seine besondere Note aus Mineralität und Frucht. Aber ebenfalls Spätburgunder und Traminer profitieren von der besonderen Umgebung und erfreuen mit Frische als auch mit Intensität.